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Christoph Meyer

Geboren wurde ich 1982 in Frankfurt/Main, mein Abitur habe ich in Offenbach gemacht und anschließend in Frankfurt/Main erfolgreich Politikwissenschaft mit den beiden Nebenfächern Sportwissenschaften und Germanistik auf Magister studiert. Danach habe ich noch ein Fernstudium absolviert und darf mich seitdem Sportmanager (IST) nennen. Im Tennisverein meldeten mich meine Eltern 1992 an, als ihnen klar wurde, dass ich die Agassi-Radlerhosen wohl nicht in der Schule würde anziehen können und außerdem meine Schwester dem gleichen Sport schon länger frönen durfte. Ab da verbrachte ich meine freie Zeit auf dem Tennisplatz, doch meine große Leidenschaft blieb in meinem kleinen, nicht gerade leistungsstarken Verein

den Trainern und auch sonst wem verborgen, sodass ich keine gezielte Förderung genießen durfte. Schnell wurde mir klar, dass ich die Centercourts dieser Welt wohl nur von der Tribüne aus erleben würde und beschloss ein besserer Trainer als Spieler zu werden, der seinen Schülern die Möglichkeiten schaffen und das Wissen weitergeben würde, welches ihm selbst in jungen Jahren verwehrt blieb. Direkt nach dem Abitur begann ich mit meiner Tennistrainerausbildung und während meines Studiums, als ich mehr Zeit neben dem Ballwagen als im Hörsaal verbrachte, wurde mir klar, dass der Trainerberuf nicht nur Beruf, sondern Berufung ist.

Warum beschreibe ich das alles? Weil es erklärt, was ich für ein Trainer bin. Ich konnte in der Trainerausbildung nicht als besonders spielstark glänzen, sondern musste durch sehr viel Wissen auffallen. Ein von Gottes Gnaden mit Talent beschenkter Tennisspieler hat als Trainer nicht zwangsläufig die Demut und das Wissen einem Anfänger Vor- und Rückhand beizubringen. Ich hingegen wollte und will alles lernen, was ich als jugendlicher Spieler nicht erfahren durfte. Das hat mich über die Jahre zu einem erfolgreichen Trainer und parallel auch stärkeren Spieler

werden lassen. Mir macht es heute Spaß im Leistungsbereich mit Tennisspielern zu arbeiten, die ich zu stärkeren Spielern forme als ich es jemals war, und gleichzeitig liegt es mir auch sehr am Herzen, Anfängern egal welchen Alters die einfachsten Grundlagen dieses einzigartigen Sports zu vermitteln. Mit talentierten Spielern zu arbeiten ist zwar toll, aber aus den Späteinsteigern und nicht so begnadeten Anfängern passable Tennisspieler zu machen ist die Herausforderung, die gute zu sehr guten Trainern macht.

Mit Pato Alvarez 2008
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Da die deutsche Trainerausbildung in den 00er Jahren sehr spielorientiert war und ich in meinem Training merkte, dass das zwar für talentierte Spieler zum Erfolg führen kann, motorisch nicht so begabte Spieler aber damit nicht weiterkommen, wollte ich nach meinem Studium über den Tellerrand hinausschauen und sehen, wie in anderen Nationen trainiert wird. Außerdem verwehrt der Deutsche Tennis-Bund Trainern, die nicht mindestens 3. Liga-Niveau oder eine entsprechende Ranglistenposition vorweisen können, die Ausbildung zum A-Trainer, was die Tatsache ignoriert, dass viele der besten und erfolgreichsten Trainer niemals gute Spieler waren. Nick Bollettieri beispielsweise hat erst mit Mitte zwanzig einen Tennisschläger in die Hand genommen. Ich wollte jedenfalls auch lernen, wie die Besten arbeiten, und machte deswegen Trainerausbildungen in der Sanchez-Casal-Academy in Barcelona, in der Bruguera-Academy in Barcelona, wo

damals die 14jährige Garbine Muguruza trainierte, und

hospitierte bei Bob Brett in San Remo. Über die Jahre kamen dann noch eine Hospitation bei Florian Meier, dem Gründer von TennisOnlineInstruction und damaligem Trainer von Carina Witthöft in Hamburg, eine Ausbildung, geleitet von Alexander Waske und Benjamin Ebrahimzadeh, zum von der ATP zertifizierten GPTCA/C-Level-Coach und eine Hospitation bei Günter Bresnik und Wolfgang Thiem in der Wiener Südstadt hinzu.

So habe ich sehr viele unterschiedliche Trainingsansätze und Philosophien kennenlernen dürfen und habe versucht, mir das Beste aus allen Systemen für mein eigenes Training herauszufiltern, um meine eigene Methodik immer weiter zu entwickeln. Durch Florian Meier kam ich erstmals mit den Trainingssystemen von Vic Braden und vor allem Steve Smith in Berührung, die meinen Trainingsstil sehr stark beeinflusst haben.

Traineraus- und Fortbildung

2001

- Zertifikat HTV-Jugendassistenztrainer

2002

- DTB C-Trainerlizenz

- HTV-Vereins-Service-Seminar: Besuch einer ganztägigen Turnierveranstaltung / Planung / Organisation / Ranglistenthematik

- HTV-Vereins-Service-Seminar: Jahresplanung eines Sport- und Jugendwartes / Platzaufbereitung / Platzpflege / Neue Medien für den Verein der Zukunft

2003

- HTV-Vereins-Service-Seminar: Praxisbezogenes Jüngstentraining / Vom Kindergarten in die Weltspitze / Breitensportaktivitäten im Verein

- Zertifikat HTV-Vereinskoordinator

- Fortbildungslehrgang: Aufbau-Lehrgang vom C-Trainer zum B-Trainer

- DTB B-Trainerlizenz

2004

- Fortbildungslehrgang: Haushalt-, Finanz- und Steuerwesen im Verein / Zuschüsse von Stadt, Land und Landessportbund Hessen / Mitgliederbindung / Mitgliedergewinnung / Marketing/Sponsoring im Verein / Recht/Haftung/Versicherung/ Neue Medien für den Verein der Zukunft / Das Internet als Werkzeug und Informationsquelle / Jahresplanung eines Sport- und Jugendwartes / Organisation des Jugendtrainings im Verein

- Jugendspielleiter im Tennisbezirk Offenbach (bis 2006)

2005

- Zertifikat HTV-Fitness-Trainer

- Oberschiedsrichterlehrgänge Turniere und Mannschaftswettbewerbe

- Fortbildungslehrgang: Internationals DTB-Symposium Göttingen (Diagnostik, Training und Karrieren)

- Fortbildungslehrgang: Das Leistungsquadrat: Kind/Trainer/Eltern/Verein / Spielsituatives Techniktraining in Theorie und Praxis

2006

- Fortbildungslehrgang: Präzision - die unterschätzte Eigenschaft / Prinzip der Nichtwiederholbarkeit der Bewegung / Die Fähigkeit der Drillqualität in Theorie und Praxis (Lehrgangsleiter: Richard Schönborn)

2007

- Fortbildungslehrgang: 20. DTB/VDT Bundeskongress München

- Zertifikat Cardiotennistrainer

2008

- Academia Sanchez-Casal Coach Titulation / Academia Sanchez Casal Coach Course (officially approved as teaching center by "Registro Professional de Tenis" according to the European Community guidelines, coordinated and established by European Registry of Tennis Professionals) in Barcelona mit Pato Alvarez

- Course for Coaches based on the Lluis Bruguera´s System in Barcelona bei Lluis Bruguera (Vater und Trainer des zweimaligen French Open Siegers Sergi Bruguera)

- Hospitation bei Bob Brett in dessen Akademie in San Remo

2009

- Fortbildungslehrgang: Von den Jüngsten zu den Aktiven - langfristiger Leistungsaufbau im Verein

2010

- Hospitation bei Florian Meier bei Tennis Witthöft Hamburg mit Carina Witthöft

2012

- Fortbildungslehrgang: DTB/VDT Bundeskongress Berlin

- GPTCA/C-Level-Lizenz

2014

- Fortbildungslehrgang: Methodik

2017

- Fortbildungslehrgang: Internationaler DTB Tenniskongress Berlin

- Hospitation bei Günter Bresnik und Wolfgang Thiem in der Wiener Südstadt mit Dominic Thiem

2018

- Zertifikat Miss Hits-Coach (Tennisprogramm für Mädchen von Judy Murray)

- World Mastery Excellence Tennisdiplom Trainingsprogramm Toni Nadal (Tennis Mittelstufe / Tennis Fortgeschrittene / Mentor-Kurs)

2019

- Fortbildungslehrgang: Internationaler DTB Tenniskongress Berlin mit Boris Becker, Judy Murray und Günter Bresnik

- Ausbildung zum C-OSR und C-OSR+T im Bayerischen Tennis-Verband